"Haushaltstipp"
des Monats Januar 2012:
Verwendung von trockenem Brot
Der Festmonat Dezember mit dem Jahreswechsel ist die Zeit geselliger Runden mit
gemütlichem Essen. Erfahrungsgemäß bleiben Brotreste übrig. Eine ganz
schmackhafte Verarbeitung von „altem“ Brot ist „Panzanella“, ein toskanischer
Brotsalat aus unserem Buch 50 Brot Köstlichkeiten, S. 57.
Haushaltstipp des Monats Dezember 2011: Kübelpflanzen gießen
Kübelpflanzen, die über Winter gut verpackt im Außenbereich bleiben können, überleben den Winter oft deshalb nicht, weil sie austrocknen. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzen hin und wieder mit Wasser zu versorgen, damit die Wurzeln nicht austrocknen.
Haushaltstipp des Monats November 2011:
Kerzenersatz Der November ist der Auftakt für die Gemütlichkeit im Haus. Dazu gehört Kerzenlicht. Offenes Feuer, Streichhölzer und Feuerzeug bergen immer Risiken. Neuerdings gibt es ungefährlichen Ersatz, der die stimmungsvolle Athmosphäre von flackerndem Kerzenlicht simuliert.
Optisch ähnelt dies Teelichtern oder Windlichtern, die mit Batterien oder - noch besser - mit wieder aufladbaren Akkus betrieben werden. Es handelt sich um LED-Technik, die Kerzenlampen sind in einer Ladestation wieder aufladbar und für innen und außen geeignet. Sie sind von echten Kerzenlichtern kaum zu unterscheiden und haben eine Leuchtdauer von ca. acht Stunden. (Foto: M. D.)
Haushaltstipp des Monats Oktober 2011: Täglich frischer Salat
Oft sind Salatköpfe viel zu groß, um sie auf einmal zu verwerten. Praktisch ist es, einen kleinen Vorrat im Kühlschrank zu haben. Dazu werden die Salatblätter im Ganzen gewaschen. Nachdem das Wasser abgetropft ist, werden sie locker aufeinander gelegt und in einem Gefrierbeutel mit Clipverschluss oder einem anderen verschließbaren Behälter im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Besonders robuste Salate wie Endivien halten sich einige Tage ohne Qualitätsverlust.
Haushaltstipp des Monats September 2011: Verfärben der Hände verhindern Vor der Verarbeitung von stark färbenden Wurzelgemüsen wie Karotten, Rote Bete, Schwarzwurzeln die Hände mit etwas Speiseöl einreiben, das verhindern das Eindringen des Gemüsesaftes in die Haut.
Haushaltstipp des Monats August 2011: Verhindern von Knoblauchgeruch auf Holzbrettern Küchenbretter, auf den Zwiebeln oder Knoblauchzehen geschnitten wurden, verlieren den Geruch, wenn man sie kräftig mit Salz abreibt.
Haushaltstipp des Monats Juli 2011: Feuchte Keller im Sommer Bei hohen Außentemperaturen sollten Kellerräume nicht bei offenem Fenster gelüftet werden. Begründung: Sehr stark erhitzte Außenluft strömt durch die Kellerfenster und kondensiert an kühlen Kellerwänden. Das führt zu einer hohen Feuchtigkeit und zu Schimmelbildung. Abhilfe: Kellerfenster nur dann öffnen, wenn die Außenluft kühler als die Kellerluft/Kellerwände ist.
Haushaltstipp des Monats Juni 2011: Salzflecken auf Spiegeleiern
Das Eigelb von Spiegeleiern darf während des Bratens in der Pfanne nicht mit Salz bestreut werden, sondern erst am Tisch. Die Salzkörner verursachen unansehnliche weiße Flecken, die wie Pigmentstörungen aussehen.
Haushaltstipp des Monats Mai 2011: Spargelkauf
Frischer Spargel ist am saftigen Anschnitt und der glänzenden Oberfläche zu erkennen. Spargel, der an der Schnittstelle ausgetrocknet und gerissen ist, hat eine falsche und zu lange Lagerung hinter sich.
Besonders in Papiertüten abgepackter Spargel sollte vor dem Kauf genau kontrolliert werden, da Lagerschäden nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.
Haushaltstipp des Monats April 2011: Osternest
10 Tage vor Ostern Kieselsteine in eine flache Schüssel füllen, dann Gartenerde bis 1 cm unter den Rand füllen. Mit Gartenkresse-Saat dicht einsäen, täglich gut gießen, möglichst innen vor ein Fenster stellen.
Haushaltstipp des Monats März 2011: "Dr. Zwiebel" - was die Älteren noch wussten
Genau das, was in der Zwiebel „riecht“, macht sie so gesund: die scharf beißenden, schwefelhaltigen ätherischen Öle, die wie natürliche Antibiotika wirken. Das hat man sich schon zu allen Zeiten zu Nutze gemacht.
Der Zwiebelsirup ist ein uraltes Mittel bei Husten und Heiserkeit: Eine große Zwiebel ganz fein hacken, mit je drei Esslöffel Zucker oder Honig vermischen, in einem verschließbaren Glas 24 Stunden aufheben, dann den Sirup teelöffelweise nehmen.
Bei Insektenstichen (auch Wespenstichen) ist eine durchgeschnittene Zwiebel, mit der Schnittstelle an der Stichstelle verrieben, sehr wirksam gegen Schmerz und Schwellung.
Bei Wespenstichen im Mund kann das sofortige Zerkauen einer frischen Zwiebel – ehe der Arzt kommt - lebensrettend sein.
Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen wirken stark schmerzlindernd. Eine fein gehackte rohe Zwiebel wird in ein Stoffbeutelchen oder Baumwollsöckchen gefüllt und in der Mikrowelle erwärmt. Das Zwiebelsäckchen wird warm eine halbe Stunde auf das kranke Ohr gelegt. Dieser Vorgang kann mehrmals täglich wiederholt werden.
Bei hohem Fieber legen italienische Bäuerinnen noch heute einen Umschlag aus 1 kg feingehackten Zwiebeln um die Füße und lassen dies mindestens eine Stunde wirken.
Haushaltstipp des Monats Februar 2011: Alternative Panade
Wenn Sie - auch in Anbetracht von eventuell Dioxin-belasteten Eiern - beim Braten von Fleisch oder Fisch nicht auf eine Panade verzichten wollen, können Sie das Ei durch 10 %ige Dosenmilch ersetzen oder Sie panieren auf "vegane" Art, indem Sie Mehl und Wasser zu einem dicklichen Brei verrühren und das zu panierende Stück Fleisch/Fisch mit dieser Masse einpinseln, um es dann in Semmelbröseln zu wälzen.
Tipp 1: Semmelbrösel kann man gut selbst herstellen, indem man getrocknete Brötchen oder Weißbrot im Mixer zerkleinert, es schmeckt besser als gekauftes Paniermehl.

Tipp 2: Statt Paniermehl eigenen sich zerbröselte (ungezuckerte) Cornflakes, die Hülle ist nach dem Braten knusprig und lecker! Die Cornflakes werden in einen Gefrierbeutel gefüllt, dann wird mit dem Wellholz oder einer Flasche so lange darüber gerollt, bis die Flakes fein genug zerkrümelt sind. Besonders gut schmeckt Fisch, Fleisch, Gemüse in mundgerechten Portionen, sogenannte Nuggets. Sie eignen sich gut für ein Fingerfood-Buffet.
Haushaltstipp des Monats Januar 2011: Wachsfleck-Entfernung
Der Nachteil von romantischem Kerzenlicht ist, dass Tischwäsche oder Kleidungsstücke durch flüssiges Wachs verschmutzt werden können. Die Fleckentfernung ist nicht immer einfach, besonders bei farbigem Kerzenwachs.
Möglichkeit Tiefgefrieren: Im Tiefküchlfach wird Wachs sehr hart und porös, dadurch lässt es sich relativ leicht entfernen und durch anschließendes Waschen bei möglichst hoher Temperatur wird der Rest der Wachsflecken ausgewaschen.
Möglichkeit Bügeln: Legen Sie unter und auf den Wachsfleck Küchenkrepp und bügeln Sie mit heißem Bügeleisen über den Fleck, bis das Wachs restlos entfernt ist. Das Papier nach Bedarf immer wieder verschieben oder erneuern. Bei farbigem Kerzenwachs bleiben nach der Behandlung Flecken zurück, die mit Essigwasser entfernt werden.
Haushaltstipp des Monats November 2010: Honigkur für trockenes, brüchiges Haar
3 EL Honig und 3 EL Olivenöl im Wasserbad erwärmen, 1 Eigelb zufügen, alles gut verrühren, diese Creme sorgfältig in die Haarspitzen einmassieren, ein feuchtes warmes Handtuch um die Haare wickeln, 20 Min einziehen lassen, danach gründlich mit lauwarmem Wasser auswaschen.
Haushaltstipp des Monats Oktober 2010: Lagerung der Äpfel

Äpfel werden vollreif bei trockenem Wetter geerntet und in großen Gefrierbeuteln nebeneinander gelegt. Die Beutel werden danach mit einem Verschlussclip verschlossen und im kühlen Keller gelagert. Diese Methode hat gegenüber der offenen Lagerung in Kisten den Vorteil, dass Kartoffeln und Äpfel im gleichen Raum gelagert werden können, was eigentlich vermieden werden muss, da Äpfel Gase ausströmen, die eine beschleunigte Keimbildung der Kartoffeln bewirken. Sie werden beobachten, dass die Äpfel sich in den Gefrierbeuteln langsam ein Kleinklima schaffen, das der Haltbarkeit dient. Der Verschlussclip ermöglicht, dass die Äpfel nach Bedarf mühelos einzeln entnommen werden können. - Foto: M. D.
Haushaltstipp des Monats September 2010 :-) gefunden in "Die Kasseler Hausfrau", Fachorgan des Kasseler Hausfrauenvereins, Ausgabe August 1963
Bohnerbesen, deren Borsten vom Bohnerwachs verklebt sind, stellt man in eine warme Sodalösung. Langsam löst sich das Wachs ab und man kann in warmem Wasser nachspülen.
Haushaltstipp des Monats August 2010: Bitterkeit bei Gurken
Die Erfahrung, dass Gurken gelegentlich bitter sind, haben Sie sicher auch schon gemacht, dafür gibt es verschiedene Gründe - die Gurken sind bei Sonnenschein geerntet worden, das begünstigt die Bildung von Bitterstoffen - die Gurken sind bei großer Hitze mit kaltem Wasser gegossen worden - die Gurken haben nach längerer Trockenheit ein "Vollbad" erhalten, dann kann es sogar sein, dass die Bitterstoffe sich dauerhaft halten um bittere Stellen im Gurkensalat zu vermeiden, die Anschnittstellen immer erst prüfen
Haushaltstipp des Monats Juli 2010: Mottenplage
Sommerzeit ist Mottenzeit. Der alte Begriff des „Einmottens“ bedeutet, dass Wollkleidung und Wolldecken, die im Winter benutzt wurden, über die Sommermonate in geschlossenen Schränken verschwinden. Wichtig ist die vorherige gründliche Reinigung der Textilien, sonst haben die Motten leichtes Spiel. Was Motten nicht mögen, ist der Geruch von Lavendelblüten oder Zedernholzkugeln. Eine Variante aus dem Mittelalter (heute nicht mehr zu empfehlen!) ist die Aufbewahrung von Garderobe in den damals stark riechenden Aborten. Durch den – milde gesagt – strengen Geruch nach Ammoniak usw. mieden Motten meistens diese Räumlichkeiten, dadurch waren die Kleidungsstücke in Sicherheit.
Haushaltstipp des Monats Juni 2010: Multitalent Essig
Obstfliegenplage in der Küche Im Sommer vermehren sich die lästigen kleinen Obstfliegen sehr schnell. Sie dringen durch geöffnete Fenster ein und fühlen sich von gelagertem Obst oder Getränken angezogen oder werden eingeschleppt mit gekauftem Obst und Gemüse.
Abhilfe: Eine Tasse zur Hälfte mit Obstessig und Wasser füllen, einige Tropfen Spülmittel zufügen. Die kleinen Fliegen fühlen sich dadurch angezogen.
(Un-)Kraut und Moose im Terrassen- oder Wegpflaster
Handelsübliche Moos- oder (Un-)Krautentferner bestehen hauptsächlich aus Essigsäure und sind oft sehr kostenintensiv.
Abhilfe: 1 Liter ganz billigen Essig mit 2 Tropfen Spülmittel vermischen, in eine ausrangierte Sprühflasche füllen, die Pflasterfugen einsprühen, schon am nächsten Tag tritt die Wirkung ein. Die Anwendung empfiehlt sich bei trockenem, sonnigen Wetter.
Haushaltstipp des Monats Mai 2010: Im Sinne der Nachhaltigkeit muss vom Einsatz der unüberschaubaren Vielfalt von teuren und die Umwelt belastendten Fensterreinigern abgesehen werden
Für das Putzen der Fensterscheiben sind keine speziellen Reinigungsprodukte notwendig. Ein Eimer, lauwarmes Wasser, ein Spritzer Spülmittel, ein Reinigungs- sowie ein Trockentuch genügen. Tipp: Zum Schluss mit Zeitungspapier nachreiben, das ergibt strahlenden Glanz. Farbreste vom Fensterstreichen können mit einem Glasschaber entfernt werden. Schmierfilme von Dichtungen wie Silikon lassen sich durch etwas Isopropylalkohol entfernen. Fenster sollten nicht bei starker Sonneneinstrahlung gereinigt werden. Durch die aufgeheizten Scheiben trocknet das Wischwasser schnell ab, dadurch entstehen Flecken.
Haushaltstipp des Monats April 2010: Kalkränder an Tontöpfen
Wenn Sie in diesem Monat Ihre Tontöpfe neu bepflanzen wollen, ärgern Sie sich sicher über die Kalkränder des Vorjahres. Die müssen nicht sein - und neue Töpfe auch nicht. Bereiten Sie in einem Eimer eine Sodalösung: auf 1 l Wasser ca. 1 EL Soda. Stellen Sie den Tontopf hinein und lassen ihn 15 Min einweichen. Danach lassen sich die Kalkränder leicht mit einer Bürste entfernen. Der Topf sieht aus wie neu.
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