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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
Das Thema des Monats März 2017
Wussten Sie, dass Sie im Februar vermutlich einen wichtigen Tag ignoriert haben?

Es geht um den Regenwurm.

Er wurde einst als Plage für jeden Garten oder Acker empfunden. Es war Unwissenheit, denn er stand in dem Ruf, die Wurzeln der Pflanzen zu fressen, ein Schädling also, den man versuchte, auszurotten. Erst Charles Darwin (1809-1882) verhalf ihm zu Achtung und Wertschätzung.

Darwin, bekannt als Evolutionstheoretiker und großer Wissenschaftler, wandte sich gegen Ende seines Lebens nach der Veröffentlichung von unwahrscheinlich vielen Fachbüchern einem Tier zu, das wirklich niemanden interessierte, dem Regenwurm.

So schrieb er sein letztes Buch mit dem Titel „Die Bildung der Ackerkrume durch Tätigkeit der Würmer“ - daraus ein Zitat:

„Man kann wohl bezweifeln, dass es noch viel mehr andere Tiere gibt, welche eine so bedeutungsvolle Rolle in der Geschichte der Erde gespielt haben wie diese niedrig organisierten Geschöpfe.“

Seine Faszination ging so weit, dass er Regenwürmern auf dem Klavier vorspielte, um ihre Reaktion darauf zu untersuchen.

Seine Forschungen über die Nützlichkeit der Regenwürmer haben zu der noch heute gültigen Erkenntnis geführt, dass die Menge der Würmer im Boden ein Indiz für die Qualität und Fruchtbarkeit desselben ist.

Heute wissen wir, dass die Regenwürmer den Boden düngen mit ihrem nährstoffreichen Kot, wir wissen, dass sie tote Pflanzen abbauen, dass sie Material aus der Tiefe nach oben schaffen und dadurch den Boden lüften und dessen Wasseraufnahme verbessern.

Ganz im Gegensatz zu dem Irrglauben vergangener Jahrhunderte fördern sie mit dem Bau ihrer Röhren das Wurzelwachstum der Pflanzen, denn durch die Wurmröhren finden Wurzeln leichter den Weg in die Tiefe und ernähren sich gerne von dem nährstoffreichen Wurmkot.

Nur eins ist Herrn Darwin nicht gelungen: der Beweis von Intelligenz bei den Würmern. Daran ist er gescheitert.

Wir wissen heute um die wichtigen Aufgaben der Würmer und in welcher Gefahr sie bei uns leben. Gefahr durch Pestizide, durch schwere Geräte, die den Boden verfestigen, Ackerpflüge und Bodenfräsen, die die Würmer zerhacken. Dass durch das Zerteilen des Wurms wieder zwei andere lebensfähige Regenwürmer werden, ist eine Mär.

Und da wir so ungeheuer umweltbewusst sind, haben wir auch den „Tag des Regenwurms“ kreiert, der war am 15. Februar, wussten Sie das?

Dieser wichtige(?) Tag hat mich zu diesem Artikel inspiriert - aber Charles Darwin, wenn er denn oben von einer Wolke aus zusähe, wäre sicher sehr zufrieden mit uns! - H. S.






Rezept des Monats März 2017 aus unserem Kochbuch



Gemüse-Fischsuppe
  -  S. 21

Vorbereitung: zuerst das Fischfilet - z. B. Rotbarsch, Schellfisch, Kabeljau
nach der 3-S-Regel behandeln

1


Karotte

und

1


Zwiebel

in Streifen schneiden

1


Knoblauchzehe

fein hacken

150

g

Kartoffeln

würfeln, mit

300

ml

Gemüsebrühe

auffüllen, mit



Salz + Pfeffer

würzen, ca 5 Min kochen lassen
bis das Gemüse bissfest ist

1

EL

Zitronensaft

dazu geben

150

g

Fischfilet

in Würfel schneiden, obenauf legen
3 Min garziehen lassen

½

Bd

Dill

fein hacken, mit

2

EL

saurer Sahne

vermischen, in die Suppe rühren
nicht mehr kochen, servieren

Tipp: grüne oder rote Paprika würfeln, mit dem Gemüse garen
Tipp: Suppe verfeinern mit 2 EL TK-Krabbenfleisch und 2 Zitronenscheiben
Tipp: Für diese Suppe kann man sehr gut restliches Fischfilet aus dem TK-Vorrat nehmen
dazu passt Knoblauchbaguette

Fisch vorbereiten nach der 3-S-Regel:
Säubern
kurz unter fließendem kalten Wasser waschen, Fisch nie im Wasser liegenlassen, wertvolle Inhaltsstoffe gehen sonst verloren
Säuern
mit Zitronensaft oder Essig beträufeln, ca 10 - 15 Min stehen lassen,
das Fischfleisch wird dadurch weißer und fester
Salzen
erst unmittelbar vor dem Garen, den Salz entzieht dem Fischfleisch Wasser
und damit wertvolle Nährstoffe


Haushaltstipp des Monats März 2017
Pudding ohne Haut

Die Bildung der Haut auf Pudding kann verhindert werden, wenn die Oberfläche nach dem Einfüllen in die Schüssel hauchdünn mit Puderzucker bestreut wird.
Pudding bzw. Flammeri ist eine meist süße Nachspeise, die ursprünglich in einer speziellen Form im Wasserbad gegart und nach dem Erkalten auf einen Teller gestürzt wurde. Erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts kamen Fertigpäckchen, das sog. Puddingpulver, auf den Markt, die Stärke und alle Geschmackszutaten für einen halben Liter Milch enthalten.


Oldie" des Monats März 2017

Pudding wie zu Omas Zeiten

Man nehme:
1/2 Liter Vollmilch, 1 Prise Salz, 1/2 Vanillestange, 2 - 3 Eßlöffel Zucker, 45 Gramm Speisestärke, 1 Eigelb
Zubereitung:
Die Speisestärke mit dem Zucker, dem Eigelb und etwas Milch glatt rühren.
Die Restliche Milch in einem Topüf mit dem ausgeschabten Vanillemark unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, die angerührten Zutaten mit dem Schneebesen einrühren, unter Rühren aufkochen lassen, in eine Schüssel oder in Portionsschälchen füllen, kühl stellen.

Noch heute wird in vielen Küchen, besonders in Italien, der Türkei ... diese Nachspeise traditionell ohne Verwendung von Fertigprodukten hergestellt. Der Geschmack ist natürlich und lecker und kann durch Zugabe von gerösteten Mandelstückchen, Kokosflocken usw. verändert werden.

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