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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
Willkommen im Monat Februar 2017
Das Thema des Monats Februar 2017
Wussten Sie, was in dieser kalten Jahreszeit gut für die Seele ist?

Wenn es draußen kalt ist, man sich vielleicht für einen Winterspaziergang wappnen will, ist ein deftiger Auflauf aus dem Backofen oder ein leckerer Eintopf das beste Essen der Welt. Lange Zeit vergessen, aber durch die moderne Küche wieder aus der Versenkung geholt, ist die Graupe oder Rollgerste *) in verschiedenen Größen erhältlich. Es handelt sich um geschälte Gerste, die wie Reis als Risotto verwendet werden kann oder als Einlage für Suppen.

Vieles spricht für den Wert dieses Jahrtausende alten Getreides. Gerste ist eine sehr alte Kulturpflanze mit Ursprung im Orient und hat viele Vorteile für die Gesundheit. Sie ist eine wichtige Proteinquelle, die den Blutzuckerspiegel regulieren kann. Neben einem hohen Ballaststoffanteil ist sie reich an Kieselsäure, Eisen und Zink für Haut, Haare und Fingernägel, beruhigt die Schleimhäute des Verdauungstraktes, wirkt Cholesterin senkend und beseitigt Wasseransammlungen im Körper. Wichtig ist es, Gerste nicht nur aus Vernunftgründen einzusetzen, sondern besonders deshalb, weil sie vielseitig und schmackhaft ist. Es kommt allein auf die Zubereitung an. Das alte Bild von Omas milchiger, blasser Gerstensuppe sollte man aus dem Kopf verdrängen. Es gibt unglaublich viele schmackhafte Rezepte, z. B. ein Gerstenrisotto, das ähnlich wie ein Risotto aus Reis zubereitet wird, aber etwas längere Garzeit benötigt.
Unser Tipp: die Gerstengraupen kurz in Öl hellgelb anrösten und erst dann weiter verwenden. Damit wird vermieden, dass die Graupen eine schleimige Konsistenz bekommen. Im Gegenteil, durch das Anrösten schmecken sie aromatisch und leicht nussig.

Auch im Sommer, der Zeit der leichten Küche, kann man die ernährungsphysiologisch wertvolle Wirkung der Gerste nutzen, z. B. körnig in Milch gekocht für Müsli. Nach der traditionellen chinesischen Medizin wirkt Gerste kühlend und ist somit im Sommer ein hervorragendes Frühstücksgetreide.

Mit dem Wissen um all die positiven Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Gesundheit haben wir Sie hoffentlich neugierig gemacht und bereit, mal neue Rezepte mit diesem altbekannten Korn auszuprobieren, das eine lange Mindesthaltbarkeit hat und gut bevorratet werden kann.

*) Gerstengraupen sind Gerstenkörner, die in Schälmühlen zu Körnern in verschiedenen Größen geschliffen werden. Sie erhalten dadurch eine runde oder längliche Form. Besonders grobe Graupen wurden im Volksmund als Kälberzähne bezeichnet. - H. S. + M. D.






Rezept des Monats Februar 2017 aus unserem Kochbuch







Haushaltstipp des Monats Februar 2017

Festsitzende, ineinander gestellte Gläser lösen sich wieder, wenn man in das obere Glas einen Eiswürfel gibt und das untere Glas in warmes Wasser stellt und ein bisschen an beiden Gläsern "ruckelt".
Erklärung: Das obere Glas zieht sich durch die Kälte zusammen, das untere weitet sich durch die Wärme. Das gilt nicht nur für Gläser, sondern auch für andere Gegenstände.


"Oldie" des Monats Februar 2017

Trocknen Sie die Wäsche draußen im Frost und holen Sie sie sehr frisch riechend wieder ins Haus. Das war schon vielen Generationen vor uns bekannt und wurde praktiziert, ehe es Wäschetrockner gab:

Die Wäsche gefriert an der Leine, wird hart wie ein Brett, nach und nach verdunstet das Eis, die Wäsche ist zwar kalt, aber so gut wie  trocken - abhängig von der Luftfeuchtigkeit unter freiem Himmel. Falls nötig, genügt kurzes nachtrocknen bei Zimmertemperatur.

Dieses Phänomen nennt man Sublimation. Das Wasser in der Wäsche gefriert und verdunstet, ohne vorher flüssig zu werden. Es fehlt die Phase vom Eis zum Wasser. Das ist eigentlich auch das Grundprinzip der Gefriertrocknung bei Lebensmitteln.



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