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Schriftzug Hausfrauenveband Kassel e.V.
Willkommen im Monat Juni
Die Frage des Monats Juni 2016
Wussten Sie, dass 2016 das internationale Jahr der Hülsenfrüchte ist?

Die Welternährungs-Organisation der Vereinten Nationen (FAO) hat das internationale Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen unter dem Motto „Saatgut zum Essen für eine nachhaltige Zukunft“.

Ursprünglich gehörten Hülsenfrüchte wegen ihrer enormen Haltbarkeit bei sachgerechter Lagerung zum Grundvorrat der Speisekammern, galten allerdings über lange Zeit als „Arme-Leute-Essen“. Dabei sind sie Lieferanten für hochwertige pflanzliche Proteine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Die komplexen hochwertigen Kohlehydrate leisten einen Beitrag zur Prävention des Diabetes mellitus.

Durch das neue Ernährungsbewusstsein erlangen Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen, Lupinen und Kichererbsen eine Renaissance, besonders im Zusammenhang mit vegetarischen und veganen Gerichten als hervorragender Eiweißlieferant. Hülsenfrüchte können Hauptbestandteil von Speisen sein, da sie einen sehr hohen Sättigungsgrad haben.

Abgesehen von dieser praktischen Seite der Hülsenfrüchte gibt es durch die Internationalität in den Küchen ein vielfältiges Angebot von Bohnensorten und Linsenarten, grüne und gelbe Erbsen, Kichererbsen, Sojabohnen usw. in den Regalen der Supermärkte, die sich sehr phantasievoll verarbeiten lassen zu Salaten, Dipps und Pasten, Suppen und Gemüsebeilagen. Besonders südeuropäische, orientalische und asiatische Zutaten bringen ganz neue Geschmackserlebnisse. Vorbei ist die Zeit von Linseneintopf, Erbspüree, Bohnen mit Hammelfleisch und anderen verpönten Eintopfgerichten.

Der wichtigste Aspekt der Nachhaltigkeitist sicherlich in der guten Lagerfähigkeit zu sehen, da trockene Hülsenfrüchte nicht just in time zum Verbraucher gekarrt bzw. geflogen werden müssen, sondern verbrauchernah angebaut werden können.

Also greifen wir doch wieder öfter zu Hülsenfrüchten, um tolle Speisenauf den Tisch zu bringen wie Belugalinsensalat, Salat aus frischen grünen Bohnen, Tomaten und Gemüsezwiebeln, Hummus aus Kichererbsen, feurige Rote-Bohnen-Suppe und vieles mehr! - H. S. & M. D. (Logo: FAO)



Rezept des Monats Juni 2016 aus unserem Kochbuch


Kräftiger Bohnentopf     Seite 39

150

g

mageren Speck

fein würfeln, im Topf anbraten

2


Zwiebeln

würfeln, dazugeben, glasig dünsten

3


Cabanossi o. ä.

in Scheiben dazugeben, kurz andünsten

2

Dosen

Pizza-Tomaten

dazugeben und mit

¼

l

Gemüsebrühe

kurz aufkochen, dabei umrühren

1

P

TK-Brechbohnen

dazugeben, Topf schließen, 12 Min köcheln lassen

1

Dose

weiße Bohnen

und

1

Dose

rote Bohnen

auf einem Sieb kalt abspülen, in der Suppe erhitzen, mit



Salz + Pfeffer

sowie



Paprikapulver

würzen und den fertigen Eintopf mit

1

Bd

gehackter Petersilie

bestreuen

Tipp: dazu passt in fröhlicher Runde ein kühles Bier
Rezept für 4 – 6 Personen


Haushaltstipp des Monats Juni 2016
Garzeit verkürzen bei Hülsenfrüchten
Getrocknete Hülsenfrüchte benötigen eine relativ lange Garzeit, die man verkürzen kann, indem sie über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht werden. Benutzt man zum Garen einen Dampfdrucktopf, erübrigt sich die Einweichzeit, die Kochzeit von Linsen verringert sich erheblich auf 8 Min im Gegensatz zu 40 bis 50 Minuten im normalen Topf. Für ganz Eilige bieten sich Hülsenfrüchte in Dosen an, die ihren natürlichen Mineralstoffgehalt behalten.




"Oldie" des Monats Juni 2016

Erbswurst

Eines der ältesten industriell hergestellten Fertiggerichte. 1867 entwickelt von Heinrich Grüneberg für die preußische Armee als eiserne Ration. Später 1889 wurde die Fertigung von der Firma Knorr übernommen als billiges und nahrhaftes Gericht. Wanderer und Bergsteiger wissen noch heute dieses Produkt zu schätzen, das in Portionstabletten in Rollenform angeboten wird und unbegrenzt haltbar ist.



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